Starke Partner stehen für beste Qualität

Ballhorn Zahntechnik arbeitet schon langjährig mit namhaften Herstellern zusammen – nur wer den Qualitätsansprüchen unserer Zahntechnikermeister gerecht wird, kann sich langfristig zu unseren Lieferanten zählen.
 

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Allgemeine Geschäftsbedingungen von Ballhorn Zahntechnik GmbH

Gundstraße 27, 91056 Erlangen (im Folgenden Auftragnehmerin genannt):

Unter Bezugnahme auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Zahntechniker-Handwerkes werden Aufträge für zahntechnische Leistungen von der Auftragnehmerin nach folgenden AGB ausgeführt:

 

1. Allgemeines:

Die AGB gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsverbindung, auch dann, wenn eine Bezahlung durch Dritte erfolgt. Abweichende Bedingungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung des Auftragnehmers. Die AGB bleiben bei Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen im Übrigen verbindlich. Die gelieferten Produkte werden nach deutschem Meisterstandart gefertigt.

 

2. Preise:

Die Berechnung der zahntechnischen Leistungen und aller weiteren Leistungen erfolgt zu den am Tage der Lieferung laut individueller Preisliste des Unternehmens Ballhorn Zahntechnik GmbH gültigen Preisen zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

 

3. Kostenvoranschläge:

Kostenvoranschläge beziehen sich auf die am Tage der Ausstellung gültige individuelle Preisliste des Labors. Sie berücksichtigen nur vorhersehbare Aufwendungen und sind nur in schriftlicher Form verbindlich. Liegt zwischen Erstellung des Kostenvoranschlages und der Auftragserteilung ein Zeitraum von mehr als drei Monaten und haben sich in diesem Zeitraum die Preise für die zahntechnischen Leistungen des Auftragnehmers erhöht, so gilt der Kostenvoranschlag nur mit der Maßgabe der erhöhten Preise weiter.
Erhöhungen bis 10% des unterbreiteten Kostenvoranschlages werden vom Auftraggeber ohne vorherige Rückfrage anerkannt. Bei Erhöhungen über 10% erfolgt vor Beginn der Arbeiten Abstimmung mit dem Auftraggeber. Änderungen der Preise für gesondert zu berechnende Materialien (z.B. Zähne, Edelmetall u.a.) verändern den Kostenvoranschlag in jedem Fall.

 

4. Lieferzeit:

Die angegebene Lieferfrist ist unverbindlich. Der Auftragnehmer gerät mit der Lieferung erst nach Mahnung und Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung, die nicht in einem Schreiben ausgesprochen werden dürfen, in Verzug.

 

5. Haftung:

Der Versand erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers.
Der Auftraggeber hat die Arbeiten sofort nach Empfang auf die Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen. Beanstandungen sind dem Auftragnehmer unverzüglich anzuzeigen. Der Auftraggeber hat für eine Nachbesserung bzw. Ersatzlieferung genügend Zeit sowie die erforderlichen Unterlagen und Arbeitsmodelle zur Verfügung zu stellen. Bei Passungenauigkeiten muss die Mängelrüge innerhalb von 10 Werktagen seit Empfang der Arbeit unter Vorlage der Erstmodelle erfolgen; neue Modelle bzw. Abformungen sind beizufügen bzw. unverzüglich nachzureichen. Diese Regelungen finden nur auf offene Mängel Anwendung.
Mängelansprüche sind auf das Recht der Beseitigung des Mangels oder die Lieferung einer mangelfreien Sache beschränkt. Die Entscheidung, welchen dieser beiden Mängelansprüche er geltend machen will, liegt beim Auftragnehmer. Bei Fehlschlagen der Beseitigung des Mangels oder der Lieferung einer mangelfreien Sache hat der Auftraggeber das Recht, die Vergütung herabzusetzen oder vom Vertrag zurückzutreten.
Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen, soweit sie nicht auf einer grob fahrlässigen Vertragsverletzung des Auftragnehmers oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers beruhen. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Im Falle des Verzuges des Auftragnehmers oder bei einer von ihm zu vertretenden Unmöglichkeit hat der Auftraggeber das Recht, vom Vertrag zurückzutreten oder Schadensersatz zu verlangen.

 

6. Verjährung:

Ansprüche gegen den Auftragnehmer verjähren gegenüber Verbrauchern binnen zwei Jahren, gegenüber Kaufleuten binnen einem Jahr nach Ablieferung der Arbeit, falls nichts anderes vereinbart wurde. Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit verbleibt es bei der Verjährung von zwei Jahren.

 

7. Arbeitsunterlagen:

Alle Arbeiten werden mit großer Sorgfalt angefertigt. Der Auftragnehmer hat jedoch keinen Einfluss auf die Qualität der eingesandten Modelle und Abformungen. Diese Unterlagen sind für den Sitz im Munde von entscheidender Bedeutung. Arbeitsunterlagen, die mangelhaft erscheinen, können daher unter Rücksprache und Abstimmung mit dem Auftraggeber zurückgesandt werden. Für die Folgen fehlerhafter Modelle und Abformungen muss in jedem Falle der Auftraggeber einstehen.

 

8. Material- und Zubehörteilstellung:

Vom Auftraggeber angelieferte Materialien (Edelmetall, Zähne, etc.) oder Zubehörteile (Fertigteile, z.B. Geschiebe, Gelenke, etc.) können mit einem handelsüblichen Verarbeitungszuschlag belegt werden. Misserfolge auf Grund fehlerhafter vom Auftraggeber angelieferter Materialien und Zubehörteile gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Für die Aufbewahrung der vom Auftraggeber angelieferten Materialien und Zubehörteile haftet der Auftragnehmer mit der Sorgfalt, die er in eigenen Angelegenheiten anzuwenden pflegt.

 

9. Zahlung:

Dies betrifft alle Lieferungen, Leistungen und Auslagen des Auftragnehmers.
Die Rechnungen sind zahlbar innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungseingang nach den auf der Rechnung ausgewiesenen Konditionen. Schecks gelten erst mit Einlösung als Zahlung. Wechsel werden nur erfüllungshalber sowie nur nach Vereinbarung und unter Voraussetzung ihrer Diskontierbarkeit angenommen. Diskontspesen werden vom Tage der Fälligkeit des Rechnungsbetrages an berechnet.
Bei Zahlungsverzug entstehen Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz bei Rechtsgeschäften mit Verbrauchern und in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz bei Rechtsgeschäften, an denen keine Verbraucher beteiligt sind.
Gegen Zahlungsansprüche des Auftragnehmers kann der Auftraggeber nur mit unbestrittenen und rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
Der Auftragnehmer kann seine Forderung gegen den Auftraggeber an einen Dritten und/oder Factoringgesellschaft abtreten, welche an seine Stelle als Forderungsinhaber tritt. Die Zahlungsansprüche des Auftragnehmers erlöschen mit der Abtretung. Die Rechnungsbeträge sind dann an den Dritten bzw. die Factoringgesellschaft zu leisten. Gewährte Skonti werden von der Abtretung nicht berührt.

 

10. Abnahmeverpflichtung:

Die Beauftragung des Auftragnehmers wird mit Übersendung des Auftragsformulars durch den Auftraggeber verbindlich. Bei Verweigerung der Abnahme entstehende Kosten trägt der Auftraggeber.

 

11. Eigentumsvorbehalt:

An sämtlichen gelieferten Arbeiten wird das Eigentum vorbehalten bis zur vollständigen Bezahlung aller gestellten Forderungen, auch der Nebenforderungen aus Geschäftsverbindungen
Mit der Auftragserteilung tritt der Auftraggeber Forderungen, die er in Ausübung seiner Berufs- oder Erwerbstätigkeit erworben hat, in Höhe des gesamten Laborauftrages an den Auftragnehmer ab.

 

12. Anwendbares Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand:

Die Vertragsparteien vereinbaren die ausschließliche Anwendbarkeit deutschen Rechts. Ist der Auftraggeber Verbraucher, so darf ihm durch die Anwendbarkeit deutschen Rechts nicht der Schutz entzogen werden, der ihm durch nicht abdingbare Bestimmungen des ohne Rechtswahl anzuwendenden Rechtes seines gewöhnlichen Aufenthaltsortes gewährt würde.
Erfüllungsort für Lieferung und Zahlung ist der Sitz des Unternehmens Ballhorn Zahntechnik GmbH in Erlangen.
Bei Verträgen des Auftragnehmers mit Kaufleuten als Auftraggeber wird als ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Unternehmens Ballhorn Zahntechnik GmbH in Erlangen vereinbart. Für Nichtkaufleute gilt der Sitz des Unternehmens Ballhorn Zahntechnik GmbH in Erlangen als ausschließlicher Gerichtsstand, sofern der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat oder seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsschluss aus dem Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland verlegt oder sein gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
Für Ansprüche, die im Wege des Mahnverfahrens geltend gemacht werden, gilt als ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Unternehmens Ballhorn Zahntechnik GmbH in Erlangen.